Ausstellungen

2. September 2020 bis 21. Februar 2021
120 – historische Objekte erzählen Museumsgeschichte

Was haben eine Walnuss-Miniatur, eine Samurai-Rüstung und ein riesiger Blasebalg mit Drachenkopf gemeinsam? Alle diese Exponate stammen aus dem Fundus des Museum Barockschloss Delitzsch. In diesem Jahr wird es 120 Jahre alt. Historiker, Museologen und historisch interessierte Vereinsmitglieder sammeln seit 1900 hier bedeutsame Objekte für die Nachwelt. Zeit also für eine Retrospektive!

In den Anfangsjahren galt es zunächst, die ausgelagerten wertvollen Gemälde und sakralen Schnitzwerke der Stadtkirche St. Peter und Paul für die Nachwelt zu sichern. Schnell fanden aber auch andere Objekte, wie beispielsweise der sogenannte „Kuhfuß“, das Ratszepter oder die Westphal‘schen Wachstafeln, den Weg ins Museum und konnten erstmals in Schauräumen der bürgerlichen Mädchenschule präsentiert werden. Heute präsentiert sich das Museum als Zeuge der Stadt-, Burg- und Schlossgeschichte.

120 von insgesamt 100.000 Exponaten spiegeln in der Sonderausstellung die wechselvolle Geschichte und jedes Objekt ist auf seine Weise einzigartig und wird dem Besucher auf charmante Weise eine kleine Geschichte präsentieren.

Triviale Alltagsgegenstände treffen auf Kunst, Waffen auf slawische Vorfahren, Religion auf politische Ideologien. Teilweise noch nie Präsentiertes wird für diese Ausstellung aus dem Depot ans Tageslicht geholt.

Die Sonderausstellung ist vom 2. September 2020 bis 21. Februar 2021 zu sehen.
In der Weihnachtszeit dürfen sich die jüngeren BesucherInnen zudem wieder über eine zauberhafte Verwandlung des Schlosses freuen. Dann gilt es wieder, neue spannende Märchen zu enträtseln.