Neue Sonderausstellung ab 25. August

Die Stadt Delitzsch hat eine jahrhundertelange Geschichte der Rechtssprechung. Schon für das frühe 13. Jahrhundert ist eine sogenannte „Landdingstätte“, auch Thingstätte, nachgewiesen, ein Platz, an dem Gerichtsversammlungen stattfanden. Auch ein Henkersturm, ein Frauengefängnis, Verliese, Kerker und Hexenprozesse tauchen in der Chronik der kleinen Stadt bei Leipzig auf.

Das Museum Barockschloss Delitzsch beleuchtet den langen Weg der Rechtsfindung in Delitzsch vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Objekte, wie ein Richtrad, aus der Sammlung von Dieter und Dorit Fox aus Neukirchen präsen-tieren das Rechtsverständnis und gängige Hinrichtungsmethoden des Mittelalters. Erfahren Sie zudem, was es mit der Staupbesengasse, dem Schwärmerhäuschen und einem Diebesdaumen auf sich hatte und setzen Sie sich kritisch mit der Rolle der Inquisition bei regionalen Hexenprozessen bzw. der Verfolgung im Nationalsozialismus auseinander.

„Recht und Gesetz in Delitzsch“ – Sonderausstellung im Museum Barockschloss Delitzsch
vom 25. August bis 14. November 2021, Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr
• Führungen zur Ausstellung: 11. September, 12. September, 17. Oktober, 7. November 2021, jeweils 14 Uhr

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